

Bei diesem Projekt im Kremstal trifft klassisches Fischgrätmuster auf handwerkliche Feinarbeit: Eiche gebürstet, gefast und natur geölt, eingefasst von einem Randfries mit eingearbeiteter Messing-Lisene, die sogar im Bogen um die Antrittsstufe geführt wurde. Die Betonstiege wurde im selben Holz verkleidet, sodass Boden und Stiege nahtlos ineinander übergehen.
Das wurde umgesetzt:
Sie möchten einen neuen Boden verlegen lassen oder wünschen ein konkretes Angebot für Ihr Projekt?
Ausgangspunkt dieses Projekts in Krems war eine rohe Betonstiege und eine offene Estrichfläche. Ziel war ein durchgängiger Eichenboden im klassischen Fischgrätmuster, der Wohnbereich, Küche, Vorraum und Stiege zu einem einheitlichen Gesamtbild verbindet.
Verlegt wurde ein Fischgrätboden in Eiche, gebürstet, gefast und natur geölt, vollflächig verklebt. Die sehr ruhige Sortierung mit wenig Ästen und ausgeglichenem Farbspiel lässt das Muster selbst wirken.
Die gebürstete Oberfläche macht die Holzstruktur fühlbar, die gefasten Kanten betonen jedes einzelne Element und die natürliche Ölung erhält den warmen Farbton der Eiche.
Das Highlight des Projekts ist die Einfassung: Ein umlaufender Randfries rahmt das Fischgrätmuster ein, dazwischen verläuft eine feine Messing-Lisene. Fries und Lisene wurden nicht nur gerade entlang der Wände geführt, sondern auch um Kaminplatte und Bodenstufe sowie in einem durchgehenden Bogen um die gerundete Antrittsstufe der Stiege.
Die Betonstiege wurde mit dem gleichen Holz wie die Bodenfläche verkleidet. Die Trittstufen inklusive gerundeter Antrittsstufe aus Eiche greifen Holzbild, Oberfläche und Farbton des Bodens auf. Zusammen mit dem Fries, der sich um die Antrittsstufe legt, wirken Stiege und Boden wie aus einem Guss.
Mehr zu Stufenverkleidungen finden Sie in unserem Bereich Trittstufenbelegungen.
Das Ergebnis ist ein Boden mit klassischer Eleganz: ein ruhiges Fischgrätmuster, eingefasst von Eiche und Messing, das sich durch das ganze Haus zieht und an der Stiege nahtlos weiterläuft. Ein Projekt, bei dem jedes Detail auf das nächste abgestimmt ist.
Fischgrätparkett ist in der Verlegung aufwendiger als Dielen, da jedes Element einzeln ausgerichtet wird. Die Kosten hängen von Fläche, Untergrund, Holzart, Sortierung und Zusatzdetails wie Randfries oder Messing-Lisenen ab. Am genauesten lässt sich der Preis über ein individuelles Angebot bestimmen.
Ein Randfries ist eine umlaufende Einfassung aus parallel verlegten Holzstäben entlang der Wände oder um Einbauten. Er rahmt das Fischgrätmuster ein, sorgt für einen ruhigen Abschluss und lässt die Fläche wie ein gerahmtes Bild wirken.
Ja. Mit Schablonen wird die Rundung exakt aufgenommen, die Messing-Lisene passgenau vorgeformt und der Fries im Radius zugeschnitten. So lassen sich auch gerundete Antrittsstufen oder geschwungene Übergänge sauber einfassen.
Ja. Eine Betonstiege lässt sich mit Holz verkleiden, wobei die Trittstufen aus demselben Material wie der Boden gefertigt werden können. So entsteht ein durchgängiges Erscheinungsbild zwischen Stiege und Bodenfläche.
Gefast bedeutet, dass die Kanten der einzelnen Elemente leicht abgeschrägt sind. Dadurch wird jedes Element betont und das Muster wirkt plastischer. Eine ruhige Sortierung enthält wenige Äste und geringe Farbunterschiede, das Holzbild wirkt dadurch besonders harmonisch.
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